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Bridge

Bridge ist eines der am weitesten verbreiteten Kartenspiele der Welt. Früher in verschiedenen Versionen gespielt, wird es heute fast auf der gesamten Welt nach den offiziellen von der World Bridge Federation festgelegten Regeln gespielt.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Zwei Spieler

Spielgeschichte

Entstanden ist Bridge vermutlich bereits im Mittelalter. Im Jahre 1529 wird Whist, eine Vorform erstmals in England erwähnt. Das Bridge wie wir es heute kennen hat seine Ursprünge vermutlich wie viele andere Kartenspiele im Krieg – in den Krimkriegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts um genau zu sein. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts verbreitete sich dann Bridge in den vereinigten Staaten und der gesamten Welt. Heute finden Welt- und verschiedene Regionalmeisterschaften sowie viele weitere Bridgeturniere statt.

Spielablauf

Bridge online wird zu viert und mit einem französischen Kartendeck mit 52 Karten gespielt. Zwei der vier Spieler bilden immer ein Team und die zusammenspielenden Spieler sitzen sich gegenüber. Sie sind den Himmelsrichtungen – Norden, Osten, Süden und Westen – zugeordnet. Jeder Spieler erhält 13 Karten.

Das Spiel ist in zwei Teile eingeteilt. Zunächst wird gereizt. Bei der Reizung müssen die Spieler ansagen wie viele Stiche sie mit ihrer Hand machen werden. Dabei müssen sie sich immer gegenseitig überbieten oder passen. Sobald drei Spieler in folge gepasst haben, ist die Phase der Reizung beendet und das Auslegen kann beginnen. Die Ausnahme hier ist, dass wenn drei Spieler in folge passen ohne das es zuvor überhaupt ein Gebot gab. In diesem Fall darf auch der vierte Spieler noch entscheiden. Passt dieser auch, werden die Karten weggeschmissen und neu gemischt.

Je nachdem wie die Reizung abgelaufen ist, wird eine der vier Farben  zum Trumpf erklärt. Die Kartenwerte beginnen mit dem Ass als höchste Karte, dann folgt der König, die Dame, der Bube, die Zehn, die Neun und so weiter in absteigender Reihenfolge.

Spielgebot

Der Spieler mit dem höchsten Gebot bei der Reizung fängt nun an mit dem Ausspielen. Sein Mitspieler gegenüber spielt jedoch nicht mit. Sobald er an der Reihe ist legt er seine Karten offen auf den Tisch und für ihn ist das Spiel beendet. Der Ausspieler darf jetzt diese offenen Karten spielen und ansagen welche Karte wann gelegt wird.

Am Ende geht es darum so viele Stiche zu machen wie man bei der Reizung angesagt hat. Erreicht man dies dann hat man gewonnen. Hinzu kommen noch Punkte für bestimmte Stiche, Anzahl der Stichpunkte usw. Diese Zusatzpunkte sind je nachdem ob man gewonnen oder verloren hat positiv bzw. negativ. Am ende des Spiels hat das Team mit den meisten Punkten gewonnen.

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