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Die gute Dreizehn

„Die gute Dreizehn“ ist eine Patiencevariante bei der es darum geht immer zwei Karten zuerst zu kombinieren und anschließend aus dem Deck bzw. Spiel zu entfernen. Damit gehört es zu den klassischen Patience Kartenspielen bei denen man noch den Ursprung erkennen kann. Denn viele Kartenexperten gehen davon aus, dass die verschiedenen Patiencevarianten aus dem in Asien sehr verbreiteten Mahjong entstanden sind. Und bei Mahjong geht es ja bekanntlich darum kleine Spielsteine mit verschiedenen Motiven, die in hochkomplexen Auslagen angeordnet sind, zueinander passende zuzuordnen und so aus dem Spiel zu entfernen.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Ein Spieler

Spielbeschreibung

Aufgrund des asiatischen Ursprungs wird mit den verschiedenen Patiencespielen auch gerne mehr als bloßes Kartenspielen verbunden. Denn schließlich geht es nicht darum einen Gegner zu besiegen, sondern ein Ziel zu erreichen. Auf diesem Weg zum Ziel bleibt dann genug Zeit und Raum um über sich, das Spiel und die Welt allgemein nachzudenken. Und wer kennt nicht den Spruch: „Der Weg ist das Ziel“. Bei den verschiedenen Patiencespielen ist dies dann der Fall wenn das Ziel nicht erreicht ist, und der Spieler keine weiteren Spielkarten mehr entfernen oder umsortieren kann. Dann hat er zwar nicht gewonnen, aber eventuell doch einen tieferen Einblick in sich und die Welt sowie das Spiel selbst erhalten.

Doch nun zurück zu der guten Dreizehn. Bei dieser Patience geht es darum Karten mit ihren entsprechenden Werten zu je zwei Karten zusammenzufassen und aus dem Spiel zu entfernen. Dabei zählt das Ass einen Punkt, die Zahlkarten entsprechend ihren aufgedruckten Werten, der Bube elf, die Dame zwölf und der König dreizehn. Dementsprechend kann der König dann auch alleine ohne entsprechende Paarkarte entfernt werden.

: 1, 11, 12 und 13 Punkte

 

Die gute Dreizehn beginnt mit dem auslegen von zehn Karten. Diese werden offen und nebeneinander hingelegt. Die restlichen Karten kommen auf den Talon. Aus diesen zehn offenen Karten darf der Spieler dann immer zwei Karten nehmen, die zusammen addiert 13 ergeben. Dies wäre zum Beispiel bei einer Sechs und einer Sieben, einer Dame und einem Ass oder einer Zehn und einer Drei der Fall. Die Farben der Karten sind dabei egal. Es müssen nicht Karten der gleichen Farbe kombiniert werden. Nachdem dann so zwei Karten oder wenn ein König liegt nur eine Karte von den offenen Karten entfernt wurde werden die leeren Plätze mit einer oder mehreren neuen Karten vom Talon gefüllt.

Dies geht so lange bis der Spieler entweder keine Karten hat oder mehr zu 13 kombinieren kann – dann hat er das Spiel verloren und muss neu beginnen – oder er den Talon sowie alle offenen Karten aus dem Spiel heraus sortiert hat.

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