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Meine Tante Deine Tante

Meine Tante Deine Tante ist ein Kartenspiel, das mit 32 Blatt Karten gespielt wird. Das Spiel ist auch unter dem Begriff Stoß bekannt. Das Spiel ist eines der berühmtesten und leichtesten Spiele überhaupt. Mit mindestens drei Spielern muss man das Kartenspiel spielen. Im Prinzip ist das Spiel ähnlich wie das Glücksspiel Roulette aufgebaut.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Drei Spieler

Geschichte

Das Spiel Meine Tante Deine Tante ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Früher war das Spiel überwiegend im Wiener Rotlichtmilieu bekannt und beliebt. Es gehörte zu den verbotenen Glücksspielen und diente als perfekter Zeitvertreib. Das Spiel Meine Tante Deine Tante ist ein Kartenspiel, das dem Pharo Kartenspiele ähnelt. Im 18. und 19. Jahrhundert war es aber so, dass damals das Spiele Meine Tante Deine Tante im Gegensatz zum Pharo einen relativ schlechten Ruf zu verzeichnen hatte. Dennoch wurde es im Laufe der Jahre sehr populär und konnte überzeugen.

Ziel

Bei dem Spiel wird immer im Vorfeld ein Bankhalter bestimmt. Der Bankhalter bei Meine Tante, Deine Tante hat die Aufgabe, je nach Ergebnis die Einsätze einzuziehen oder auszuzahlen. Im Prinzip sollen die Spieler versuchen, so viel Einsatz der Spielzüge wie möglich zu behalten.

Beschreibung des Spiels

Um das Spiel Meine Tante Deine Tante zu spielen, benötigt man Skatkarten. Insgesamt sind 32 Karten notwendig, um das Game zu spielen. Vor jeder Runde wird ein Bankhalter bestimmt. Sobald das geschehen ist, muss der Bankhalter vier gleichlange Striche auf ein Blatt Papier malen. Die Striche sollten handbreit und parallel verlaufen. Außerdem müssen die Striche mit Beschriftungen versehen werden. Der erste Strich wird oben mit einem As und unten mit der Zehn gekennzeichnet. Als Nächstes kommt oben der König und unten die Neun hin. Der dritte Strich wird oben mit der Dame und unten mit der Acht versehen. Am letzten Strich wird oben der Bube und unten die Sieben aufgeschrieben. Nun kann es auch schon mit dem Spielen von Meine Tante Deine Tante losgehen.

Regeln

Nachdem nun der Spielplan vorliegt, wird mit lediglich acht Karten gespielt. Und zwar benötigt man die Sieben bis zum As. Diese Karten werden aus dem Kartenspiel entnommen. Auf eine Farbe muss nicht geachtet werden. Die acht Karten werden dann auf den zuvor erstellten Plan platziert. Da wo das As steht, wird auch das As hingelegt, da wo der Bube steht, wird der Bube hingelegt und so weiter. Haben alle ihren Platz gefunden, so muss im Prinzip das As über der Zehn, der König über der Neun, die Dame über der Acht und der Bube über der Sieben liegen.

Nun sind die Spieler gefragt. Jetzt geht es daran, Einsätze zu tätigen. Diese können ganz individuell bei Meine Tante Deine Tante gesetzt werden. Jeder Spieler kann also auf die einzelnen Karten einen Einsatz so wählen, wie man möchte. Ein Limit für die Einsätze gibt es nicht. Man kann also so viel oder so wenig, wie man möchte auf die Karten setzen.

Der restliche Kartenstapel wird nun von dem Geber gemischt. Ein anderer Mitspieler hebt den Stapel ab. Sobald die Meine Tante Deine Tante Karten ordentlich gemischt sind, wird auch schon begonnen. Der Geber hat nun die Aufgabe, zwei Karten vom Stapel zu nehmen und zu eröffnen. Die erste abgenommene Karte ist Meine Tante und die zweite Karte ist Deine Tante. Nun ist es so, dass die Einsätze, die auf Meine Tante getätigt wurden, dem Bankhalter zugehen. Diese sind also für die Spieler verloren. Die Einsätze, die auf Deine Tante gehen, werden an die Spieler ausgezahlt. Spieler können also ihren Einsatz verlieren oder eben auch gewinnen. Vor allem werden die Einsätze auf Deine Tante doppelt an die Spieler ausgezahlt. Die Einsätze, die weder auf Meine Tante noch auf Deine Tante gehen, verbleiben auf dem Spielplan.

In der nächsten Runde können Spieler nun die Einsätze mit ein bisschen Glück wieder an sich nehmen, bei Bedarf den Einsatz erhöhen oder komplett auf eine andere Spielkarte setzen. Es gibt natürlich auch einen besonderen Sonderfall. Es ist ja möglich, dass der Wert Meine Tante und Deine Tante gleich sind. In dem Fall hat der Bankhalter zwei Möglichkeiten, zwischen denen er entscheiden darf. Die Bank darf bei dem Sonderfall entweder alle Einsätze für sich selber einnehmen oder nur die Einsätze auf der entsprechenden Karte einnehmen, dafür aber den Spielern nichts auszahlen. Allerdings ist es auch so, dass man vor dem Beginn des Spiels festlegen muss, welche Variante angewandt werden soll. Es kann also während des Spiels nicht nach Belieben ausgewählt werden, ob Variante 1 oder Variante 2 gerade in den Kram passt.

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