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Mogeln

Mogeln ist ein beliebtes Kartenspiel für mindestens drei Spieler. Es wird ein Kartenspiel mit 52 Karten benötigt. Mit einfachen Regeln wird hier gespielt. Und wie der Name schon sagt, wird hier nur gemogelt. Denn nur wer mogelt, kann am Ende auch als Sieger hervorgehen. Spaß und Spannung bestimmen das Spielgeschehen von Mogeln.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Fünf Spieler

Geschichte

Für Kinder wird es sehr befremdlich sein, dass man bei dem Spiel Mogeln schummeln und lügen darf oder sogar muss. Denn eigentlich soll immer die Wahrheit gesagt werden. Doch bei dem Kartenspiel ist es doch etwas anderes. Es ist sogar erforderlich, bei dem Spiel zu lügen. Auch wenn Kinder erstmal staunen, werden sie auch viel Freude bei dem beliebten Kartenspiel Mogeln haben. Mogeln ist auch unter dem Begriff Schummeln oder Schummellieschen bekannt. Das Wort Schummeln wird angeblich von der früheren Bedeutung hastige Bewegungen abgeleitet, wie sie von Taschenspielertricks bekannt sind. Wann genau das Spiel das erste Mal zum Vorschein kann, ist nicht überliefert. Doch laut einigen Angaben soll es schon weit vor dem zweiten Weltkrieg in Erscheinung getreten sein.

Ziel von Mogeln

Bei dem Spiele Mogeln ist es das Ziel, die vorhandenen Karten schnell loszuwerden. Um aller Erster alle Karten ablegen zu können, ist es oft nötig, zu schummeln. Doch das Schummeln kann auch einmal gewaltig nach Hinten losgehen, sodass der Schummler mehr Karten als vorher auf der Hand hat.

Beschreibung und Spielanleitung

Für das Spiel Mogeln benötigt man 52 Karten, sofern es mehr als fünf Spieler sind. Je mehr Spieler vorhanden sind, umso mehr Spaß kommt auf. Falls weniger Spieler mitmachen, wird ein normales Skatblatt verwendet. Auch Rommékarten ohne Joker können genutzt werden. Die verfügbaren Karten werden alle gleichmäßig auf die Spieler verteilt. Nun können die Spieler die Karten in der Hand aufnehmen. Um das Spiel zu beginnen, muss der erste Spieler eine beliebige Karte offen aufdecken und ablegen.

Abwechselnd muss nun diese Figur oder die Farbe verdeckt bedient werden. Die Farbe muss angesagt und auf die Karte verdeckt gelegt werden. Um als Sieger hervorzugehen, muss man schummeln und hoffen, dass man nicht dabei ertappt wird.

Vermutet ein Spieler, das gerade gemogelt wird, so muss Schummellieschen oder Mogeln gerufen werden. Es ist auch möglich, auf den Tisch zu klopfen. Nun wird die letzte Karte aufgedeckt. Falls der Klopfer mit seiner Vermutung recht hatte, so muss der Mogler den kompletten Kartenstapel aufnehmen. Hat aber der Klopfer unrecht, so muss er die Karten aufnehmen.

Bestimmte Regeln gibt es bei Mogeln eigentlich nicht. Man kann beispielsweise auch mehrere Karten ablegen. Man darf sich eben nur nicht erwischen lassen. Denn sonst hat man schnell wieder die Hand voller Karten.

Spielvarianten beim Mogeln

Da beim Mogeln so nahezu alles erlaubt ist, gibt es auch die unterschiedlichsten Spielvarianten. Man kann beispielsweise auch vereinbaren, dass anstelle der Farbe der Kartenwert herangezogen wird. In dem Fall müssen die Karten entsprechend ihrer Werte abgelegt werden. Diese Variante ist doch sehr public, da bei dieser Spielvariante doch eher kalkuliert werden kann. Passt man genau auf und verfolgt das Spielgeschehen, so kann man an passender Stelle klopfen und den entsprechenden Mitspieler eine Fülle an Karten geben.

Es ist auch möglich, mit Jokern zu spielen. Wer beispielsweise ein Romméblatt nutzt, der braucht die Joker nicht unbedingt heraussortieren. Der Joker ist eine korrekte Karte. Wer klopft und einen Joker vorfindet, der muss den Joker aufnehmen.

Eine weitere beliebte Variante ist die, dass nicht alle Karten auf die Spieler verteilt werden. In dem Fall wird ein Kartenstapel in der Mitte des Spielfeldes gebildet. Spieler haben nun die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie schummeln, korrekt ablegen oder eine neue Karte nehmen möchten. Doch diese Spielvariante wird normalerweise Arschloch bezeichnet.

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