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Ramsch

Ramsch ist ursprünglich kein eigenes Kartenspiel, sondern nur eine Variante des Skat- oder Schafkopfspiels. Jedoch hat es sich durch die interessante Spielweise mittlerweile zu einem selbstständigen Spiel entwickelt, dass nur noch rudimentär auf Skat oder Schafkopf beruht.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Ein Spieler

Ziel des Spiels

Beim Ramsch geht es darum so viele Punkte bzw. Stiche wie möglich zu machen. Beim Skat oder Schafkopf wird „geramscht“ wenn keiner der Spieler etwas auf der Hand hat und nicht reizen möchte. Dann geht es darum so wenig Punkte wie möglich zu machen. Bis auf die klassischen Trümpfe gibt es dann auch kein Trumpf.

Allein spielen

Spielt man Ramsch alleine, dann gibt es normalerweise keine Trümpfe. Manchmal sind noch als Anlehnung an Skat und Schafkopf die Buben Trumpf. Aber im Normalfall geht es nur um die Höhe der Karten selbst. Dabei ist das Ass die höchste Karte, es folgt König, Dame, Bube, Zehn usw.

Spielbeginn und -ablauf

Los geht das Spiel indem der Spieler neben dem Kartengeber die erste Karte ablegt. Anschließend müssen alle anderen Spieler eine Karte dazu legen. Im Normalfall muss zwar die gleiche Farbe gelegt werden wenn vorhanden, es muss jedoch nicht gestochen werden. Am Ende werden alle Punkte aus dem gemachten Stichen zusammengezählt und als Minuspunkte addiert.

Als Besonderheit gilt es wenn ein Spieler überhaupt kein Stich macht. Er gilt dann als Jungfrau und die Minuspunkte der Gegner werden verdoppelt. Macht ein Spieler jedoch alle Stiche, dann bekommt er auch keine Minuspunkte angeschrieben. Die restlichen „Jungfrauen“ dagegen bekommen die maximale Anzahl an Minuspunkten auf ihr Konto.

Der Vorteil bei Ramsch ist, dass es ein sehr einfaches Kartenspiel ist. Es ist in wenigen Minuten erklärt und schon kann man loslegen. Wenn man es jetzt als Auskoppelung von Skat oder Schafkopf betrachtet, dann bietet es noch den zusätzlichen Vorteil, dass es neue und unerfahrene Spieler zum ersten mal mit diesen beiden klassischen Spielen in Berührung bringt. So ist dann der anschließende Einstieg ins Skat- oder Schafkopfspiel einfacher, da man schon mal etwas über die Karten- und Trumpfwerte bescheid weiss.

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