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Skip-Bo

Das Kartenspiel Skip-Bo ist für zwei bis sechs Spieler gedacht. Es wird mit einem Skip-Bo Kartendeck gespielt, das 144 Zahlenkarten und 18 Skip-Bo Joker enthält. Skip-Bo gilt als Klassiker unter den Kartenspielen und kann auch von jüngeren Kindern gut gespielt werden, sobald sie zählen können.

Das wird gebraucht

Kartendeck ohne Joker Zwei Spieler

Geschichte

Bereits 1967 kam Skip-Bo auf den Spielemarkt. Zu diesem Zeitpunkt wurde es von Hazel Bowmann in Texas produziert. 1980 wurden die Rechte am Spiel an International Games verkauft, welche später von der Firma Mattel aufgekauft wurde. Das Spiel basiert auf dem klassischen Kartenspiel Spite and Malice.

Ziel des Spiels

Jeder Spieler erhält einen gleich großen Stapel Karten. Ziel ist es letztendlich, diesen als Erster vollständig in numerischer Reihenfolge abzulegen.

Spielverlauf

Jeder Spieler erhält nach dem Mischen der Karten einen Spielerstapel. Bei bis zu vier Spielern werden 30 Karten, bei fünf oder sechs Spielern 20 Karten ausgegeben. Den Spielerstapel legt der Spieler verdeckt neben sich, nur die erste Karte liegt offen oben auf. Die verdeckten Karten dürfen nicht angesehen werden. Die restlichen Karten legt der Geber mit der Vorderseite nach unten, also auch verdeckt, in die Mitte der Spielfläche als Kartenstock. Daneben werden dann die Ablagestapel von den Spielern gebildet. Es dürfen maximal vier Ablagestapel sein. Zu Beginn liegen also nur Spielerstapel und Kartenstock auf dem Tisch, die Ablagestapel ergeben sich erst im Spiel. Jeder Spieler hat die Möglichkeit bis zu vier Hilfsstapel für sich anzulegen. Dabei spielt die numerische Reihenfolge der Karten keine Rolle, es darf jedoch immer nur die oberste Karte ausgespielt werden. Skip-Bo-Karten sind Joker und können jede beliebige Zahl ersetzen. Der erste Spieler nimmt fünf Karten vom Kartenstock auf die Hand. Hält er eine Eins oder eine Skip-Bo-Karte oder liegt eine solche offen auf seinem Spielerstapel, beginnt er einen Ablagestapel in der Mitte. Er kann weiter ablegen, wenn die Handkarten oder der Spielerstapel es zulassen. Werden alle fünf Handkarten während einer Runde abgelegt, müssen fünf neue aufgenommen werden. Auch von den Hilfsstapeln kann der Spieler Karten ablegen. Kann oder will der Spieler nicht weiter ablegen, beendet er seine Runde mit der Ablage einer Handkarte auf einem Hilfsstapel. So beginnt und endet jeder Spieler in der Folge. Die Ablagestapel in der Mitte werden in der Reihenfolge von der Eins bis zur Zwölf abgelegt. Ist ein Stapel vollständig, wird er gut gemischt wieder unter den Kartenstock gelegt.

Skip-Bo kann auch in Teams gespielt werden. Diese bilden sich zu Beginn des Spiels. Damit kann ein Spieler seinen Partner anweisen, eine bestimmte Karte abzulegen, wenn ihm das dient. Allerdings müssen vom Spieler dafür zwei Strafkarten vom Kartenstock genommen und unter den eigenen Spielerstapel gelegt werden. Auch ein Spiel über mehrere Runden mit Punktesammeln ist möglich.

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